Der eBridge Cup 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie attraktiv die Verbindung von Online- und Präsenz-Bridge sein kann. Das weltweit ausgetragene Turnier wurde von der World Bridge Federation (WBF) und der American Contract Bridge League (ACBL) gemeinsam mit den Online-Plattformen Bridge Base Online (BBO) und Funbridge organisiert.
Mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 US-Dollar und rund 11.000 Teilnehmenden aus aller Welt zählt der Wettbewerb zu den bedeutendsten internationalen Online-Bridge-Formaten.
Der Weg ins Finale führte über mehrere Online-Runden: Vom 1. bis 31. Mai fanden die Qualifikationsturniere auf BBO und Funbridge statt, anschließend folgten vom 8. Juni bis 5. Juli die Halbfinals. Das Challenger-Finale wurde am 25. und 26. Juli online ausgetragen. Den Höhepunkt bildete schließlich das Open-Finale am 18. und 19. August in Katowice, Polen – live am Austragungsort der World Bridge Series 2026 und parallel online.
Nach den Online-Vorentscheidungen qualifizierten sich 52 Spielerinnen und Spieler für die Live-Entscheidung im International Congress Centre in Katowice. Dort setzte sich Michał Wróbel aus Polen mit 56,0 Prozent an die Spitze, vor seinem Landsmann Paweł Wittenbeck mit 54,9 Prozent.
Aus deutscher Sicht besonders erfreulich: Bernhard Bussek erreichte im hochkarätig besetzten Finale mit 54,6 Prozent einen hervorragenden dritten Platz. Der Berliner Bridge-Spieler, der sich zuvor über das Challenger-Finale für Katowice qualifiziert hatte, bestätigte damit eindrucksvoll seine internationale Klasse. Nach einer starken Turnierserie krönte Bussek seinen Auftritt mit einer Podiumsplatzierung und sorgte damit für einen herausragenden deutschen Erfolg beim eBridge Cup 2026.



