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Mixed Nationalmannschaft

Arnim, Daniela von (Jahrgang 1964)

 
Zum wöchentlichen Kaffeeklatsch-Bridge meiner Mutter sagte eine ihrer Freundinnen ab und ich sollte einspringen. Wir spielten zwar Canasta und Skat in der Familie, aber von Bridge hatte ich bis dahin keinen blassen Schimmer. Also bekam ich ein Unterrichtsskript von Kareen und Dirk Schroeder in die Hand gedrückt und wurde am nächsten Tag ins kalte Wasser geworfen. Ich hielt mich leidlich, die Bridgedamen waren begeistert und ich um so mehr.
 
Damals war ich 15 und die Faszination für das Spiel ließ mich nicht mehr los.

Ich hatte das Glück, dass ich von sehr guten Spielern umgeben war, von denen ich viel lernen konnte. Allen voran mein Schwager Christian Schwerdt, der schon damals zu den Topspielern Deutschlands zählte.
Bei einem Juniorentraining entstand die Partnerschaft mit Sabine Zenkel (Auken). Schon bald spielten wir in der Damen-Nationalmannschaft und hatten viele gemeinsame Erfolge.

2012 beendeten wir unsere Partnerschaft. Aus persönlichen Gründen nahm ich eine Auszeit vom Bridge. 

2017 wurde ich für die Bundesliga reaktiviert und leckte wieder Blut. 
Beim Bridge ist es wie beim Radfahren, man verlernt es nicht … Nach der langen Bridgepause gelang mir ein Auftakt nach Maß: 

Bei der Weltmeisterschaft in Orlando im September 2018 konnte ich mit meinem internationalen Team die Bronzemedaille im Mixed gewinnen. 

Bridgeerfolge

Mehrere Deutsche und Nordamerikanische Meisterschaftstitel
Medaillen bei Europa- bzw. Weltmeisterschaften:

- 1989 Gold Europameisterschaft Damen Team Turku
- 1991 Silber Europameisterschaft Damen Team Kilarney
- 1993 Silber Weltmeisterschaft Damen Team Santiago
- 1995 Silber Europameisterschaft Damen Team Vilamoura
- 1995 Gold Europameisterschaft Damen Paar Vilamoura
- 1995 Gold Weltmeisterschaft Damen Team Peking
- 1996 Silber Europameisterschaft Mixed Team Monte Carlo
- 1997 Gold Europameisterschaft Damen Paar Montecatini
- 1998 Silber Weltmeisterschaft Damen Team Lille
- 1998 Silber Weltmeisterschaft Damen Paar Lille
- 1999 Sieg des IOC Grand Prix
- 2000 Bronze Olympiade Damen Team Maastricht
- 2001 Bronze Europameisterschaft Damen Team Teneriffa
- 2001 Gold Europameisterschaft Damen Paar Teneriffa
- 2001 Gold Weltmeisterschaft Damen Team Peking
- 2002 Silber Europameisterschaft Damen Team Salsomaggiore
- 2005 Silber Weltmeisterschaft Damen Team Estoril
- 2007 Silber Weltmeisterschaft Damen Team Shanghai 
- 2009 Bronze Europameisterschaft Damen Team Sanremo 
- 2018 Bronze Weltmeisterschaft Mixed Team Orlando  

Eggeling, Marie (Jahrgang 1990)

 

Gladiator, Anne (Jahrgang 1962)

verheiratet, 2  Söhne Nico und Luca (21-23)  
  
Beruf: ich habe eine Ausbildung als Fremdsprachensekretärin und Bankkauffrau und habe in beiden Berufen mehrere Jahre gearbeitet. Seit ich Kinder habe bin ich Hausfrau.  
  
Meine Mutter, die regelmäßig Bridge spielte, fragte mich eines Tages, ob ich Interesse an einem Bridgekursus hätte. So lernte ich mit 18 Jahren zusammen mit Christian Farwig bei seinem Vater Martin die ersten Grundlagen.  
  
Mit Christian habe ich lange Zeit zusammen gespielt und wir sind u.a. deutsche Juniorenvizemeister geworden. Seitdem sind 6 deutsche Meisterschaften dazugekommen: Mixed-Paar 2011 + 2012 mit meinem  Mixed-Partner Berthold Engel, Damenmeisterschaft 2012 und 2017 mit Elke Weber und Claudia Lüßmann und Mixed-Teammeisterschaft 2013 mit Berthold und Ehepaar Weber und 2017 verstärkt mit Ehepaar Wenning.  
  
Meinen ersten Einsatz als Nationalspielerin hatte ich 1985 bei der Europameisterschaft in Bordeaux. Unsere junge Damenmannschaft mit Sabine Zenkel (Auken), Daniela von Arnim und Pony Nehmert gewann die Bronzemedaille und mit Sabine gewann ich das Damenpaarturnier.  
  
Mein größter internationaler Erfolg war ein 2. Platz beim Mixed-Teamturnier der EM 2000 in Bellaria mit Clemens Oelker, Ulrike Schreckenberger und Robert Maybach.  
  
Dreimal erspielte ich mit Elke Weber einen 5. Platz auf Europameisterschaften.  Von 2014 bis 2017 haben wir fest in der Damennationalmannschaft gespielt.    
 

Gromöller, Michael (Jahrgang 1965)

 
- Mitglied des Juniorenkomitees von 1986 - 2002
- Chef-Koordinator Bridge-Camp auf Burg Rieneck 1988 bis heute.
- Mitglied der Open-Nationalmannschaft 1993/1995/2008/2009 /2010/2012/2013/2016/2018
- Mitglied der Mixed-Nationalmannschaft 2019
- 1. Vorsitzender Bridgeverband Rhein-Ruhr seit 02.03.2019

nationale Erfolge:    38 Deutsche Meisterschaften

international:
- Gold Championscup Rom 2006
- Silber Championscup Paris 2009
- Silber Championscup Mailand 2014
- Bronze Championscup Wroclaw 2007
- Bronze European-Open-Championship Pau 2008
- 4ter 1st World Mind Sports Games Bejing 2008
- 4ter Championscup Amsterdam 2008
- 5ter Bermudabowl Sao Paulo 2009
- 6ter European-Open-Championships Dublin 2012
- Junioren-Weltmeister 1993 als Kapitän

Teilnahme  Bermudabowl Bali 2013 

Sonstiges:
Autor im Bridgemagazin für das Expertenquiz

2 Bücher + 1 CD :
- Grundlagen der Reizung 5er Oberfarben  (Neuauflage 2015)
- Strategie im Gegenspiel (2008)
- Richtiges Alleinspiel im Bridge - CD (2015)

Geb.Datum : 17.03.1965
Familienstand:  verheiratet
keine Kinder
Berufliche Entwicklung: Abitur – Ausbildung zum Kaufmann – seit 22 Jahren Bridgecoach.

Bridgeclub: BC Kultcamp Rieneck, BC Bamberger Reiter , BC Nachteulen Leverkusen
Lieblingspartner: Helmut Häusler, Martin Rehder, Andreas Kirmse, Ludger Silva, Christian Döbig

- mit 14 Jahren mit dem Bridge spielen begonnen – vom Vater erlernt.
- mit 16 Jahren erster Auftritt in der Juniorennationalmannschaft in Birmingham.
- für das Juniorenteam gespielt 1982/1984/1986/1990
- Kapitän des Juniorenteams Silber 1992 in Paris JU-EM


Erstellt am 14.10.2019

Grünke, Paul (Jahrgang 1989)

 

Rohowsky, Roland (Jahrgang 1967)

Mit 14 Jahren habe ich Bridge von meiner Großmutter gelernt. Die erste Deutsche Meisterschaft konnte ich mit 16 Jahren zusammen mit meinem Cousin Erik Endriss gewinnen. Von 1984 bis 1993 war ich stets ein Teil des Deutschen Juniorenteams. Unser größter Erfolg bei den Junioren war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1993 mit Guido Hopfenheit als Partner und Klaus Reps sowie Marcus Joest am anderen Tisch.
Im Open Bridge kam sogar noch früher ein sensationeller Erfolg, mit dem keiner vorher gerechnet hatte. Deutschland gewann die Team - Weltmeisterschaft 1990 in Genf. Mit Georg Nippgen als mein Partner und Jochen Bitschene und Bernard Ludewig als Komplementärpaar. Ich wurde damals mit 22 Jahren zum jüngsten Weltmeister in der offenen Klasse.
Zu meinem größten Bedauern ist Bernie Ludewig 2012 gestorben. Vielleicht spielt er jetzt an einem Ort Bridge, wo Partner keine Fehler machen.

Ich habe das Bridgebuch "Beherrsche die Farben" geschrieben - es liegt  in der vierten Auflage vor und kann bei mir bestellt werden. 
Wenn sie mehr über mich erfahren wollen, dann besuchen sie doch meine homepage: www.bridge4you.de 

Häusler, Helmut (Jahrgang 1956)

Mit 14 durch einen Nachbarn zum Bridge gekommen.

53 deutsche Meisterschaften
Bronze Medaille Paar Europameisterschaft Monte Carlo 1980
Silber Medaille Champions Cup Paris 2009, Bronze Medaille Champions Cup Zagreb 2016

Spieler der deutschen Nationalmannschaft:
Junioren Team EM: Kopenhagen 1974, Lund 1976, Stirling 1978 (4.Platz), Tel Aviv 1980 (4.Platz)
Offene Team EM: Helsingör 1977, Birmingham 1981 (6.Platz), Wiesbaden 1983 (6.Platz), Salsomaggiore 1985, Killarney 1991, Malta 1999, Teneriffa 2001, Oostende 2018
Offene Team Olympiade: Monte Carlo 1976, Valkenburg 1980, Rhodos 1996, Bermuda Bowl: Lyon 2017

Kapitän der deutschen Nationalmannschaft:
Offene Team EM: Pau 2008 (Bronze-Medaille), Ostende 2010, Dublin 2012
Offene Team WMSG: Peking 2008 (4.Platz), Lille 2012
Bermuda Bowl: Sao Paulo 2009 (5.Platz), Bali 2013


1989-1996 Vizepräsident des DBV, Ressort Sport
1992-1996 Mitglied des DBV-Ausbildungsausschusses
1999-2001 Mitglied des EBL Systemkomitees
2001 bis heute Mitglied des DBV-Sportgerichts

DBV-Bridgelehrer
DBV-Turnierleiter Gold
EBL-Turnierleiter NBO International
Autor im Bridgemagazin

Mein schönstes Bridgeerlebnis:
Nach zwei Kopfoperationen brachte ich meiner Partnerin ein Bridgebuch ihres Lieblingsautors ins Krankenhaus, um sie langsam wieder an das Spiel zu gewöhnen. Doch sie hatte große Mühe, alleine die Punkte der auf dem Buchdeckel abgebildeten Hand zu zählen. Als wir am nächsten Tag die Übung wiederholten, ging es ganz flüssig – leider nur bei dieser Hand. Sie hatte die Punktzahl vom Vortag noch behalten! Bei anderen Händen war es fast so mühsam wie am Vortag. Sie übte aber fleißig weiter, und fünf Wochen später spielten wir wieder Turnier. Das war für sie zwar noch anstrengend, doch es hielt sie nicht davon ab, das Wochenende darauf mit ihrer Kurzhaarfrisur an der Deutschen Mixed-Meisterschaft teilzunehmen – und den Titel zu gewinnen!