/extension_provider/ZMSBridge
/kontakt/vereine/clubinfo
/kontakt/regionalverbaende/verbandsinfo

Damen Nationalmannschaft

Gromann, Ingrid (Jahrgang 1961)

Verheiratet, keine Kinder  
  
Ich habe eine Ausbildung als Bürokauffrau absolviert und danach das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht. Anschließend BWL studiert und drei Jahre bei einem mittelständischen Unternehmen als kaufmännische Leiterin fungiert. Als der bayerische Staat Lehrer suchte, habe ich mich beworben und ein zweijähriges Referendariat abgelegt. Seitdem arbeite ich als Lehrerin an der Wirtschaftsschule in Weiden und unterrichte mit viel Freude BWL, Rechnungswesen und Englisch.  
  
In der Unizeit fing meine „Kartenspielerkarriere“ an. Mit Schafkopf begann das Ganze und wurde in der Uni-Cafeteria mit Doppelkopf und Skat ergänzt. Beim Besuch des Nürnberger Zoos mit Kartenspielerfreunden kam uns die Idee, dass nur mehr Bridge fehlt, um alle „wichtigen“ Kartenspiele zu beherrschen.  
  
Gleich am anderen Tag wurde ein Anfängerbuch gekauft. Nach ca. 40 Seiten haben wir erkannt, dass diese "blöden Konventionen" für "Kartenprofis" unnötig sind. Mit diesem Wissen ausgestattet gingen wir in an die Uni und stellten unseren Kommilitonen das neue Spiel in zehn Minuten vor. So dümpelten wir ein Jahr dahin und hatten viel Spaß bei unserem „Bridge“. Eines Tages hatte ein Mitspieler  einen Bridge-Club in Regensburg entdeckt. In unserer grenzenlosen Naivität haben wir diesen gleich besucht und ein Turnier gespielt ... Seitdem sind viele Jahre vergangen und mein System ist um etliche Konventionen reicher geworden. 
  
Meinen ersten Einsatz als Nationalspielerin hatte ich 1998 bei der EU-Meisterschaft in Salsomaggiore mit Beate Birr als Partnerin. Zahlreiche Einsätze in der Damennationalmannschaft folgten - zunächst mit Elke Weber von 2002 – 2005, mit Pony Nehmert von 2008 – 2009 und mit Karin Wenning seit 2016.  
  
**Nationale Erfolge**  
   
6 x Bronze, 5 x Silber, 1 x Gold  
  
**Internationale Erfolge**  
   
- Platz 2 bei der EM in Salsomaggiore 2002
- Platz 5 bei der WM in Montreal 2002
- Platz 5 bei der WM in Monte Carlo 2003
- Platz 6 bei der EM in Malmo 2004
- Platz 9 bei der WM in Istanbul 2004
- Platz 2 bei der EM in Tenerife 2005
- Platz 5 bei der WM in Verona 2006
- Platz 5 bei der EM in Antalya 2007
- Platz 5 bei der EM in Pau 2008
- Platz 5 bei der WM in Beijing 2008
- Platz 5 bei der WM in Sao Paolo 2009
- Platz 9 bei der WM in Wroclaw 2016
 

Kriftner, Susanne (Jahrgang 1975)

Geboren am 8.6.1975, in Linz, Österreich, 1 Sohn, Tobias, 10 Jahre

Obwohl meine gesamte Familie Bridge spielt, habe ich mit 19 Jahren erst ziemlich spät begonnen. Die Faszination des Spieles hatte mich aber sehr schnell gepackt. Mit 21 Jahren zog ich nach Wien um, ein Ballungszentrum des österreichischen Bridgesports. Meine erste internationale Meisterschaft war die Juniorenmeisterschaft 2000 in Antalya. Zwischen 2004 und 2006 war ich Mitglied des österreichischen Damenteams und fuhr zu diversen internationalen Meisterschaften. Während der Europameisterschaft in Warschau lernte ich Jörg Fritsche kennen und übersiedelte im folgenden Jahr nach Deutschland. Meine erste Europameisterschaft für Deutschland spielte ich 2016 in Budapest.

Bridgepartner: Aktuell bauen Elke Weber und ich eine Damenpartnerschaft auf. Mit Jörg Fritsche spiele ich schon seit einigen Jahren gerne und auch recht erfolgreich.

Lieblingssystem: Blue Club

Erfolge: Neben 2 deutschen und diversen österreichische Meistertiteln zähle ich auch die Siege in Loiben 2007 und 2011, den 4. Platz bei der Europameisterschaft in Malmö 2004 und die Teilnahme am Venice Cup 2005 in Estoril zu meinen größten Erfolgen.  

Lüßmann, Claudia

Verheiratet, zwei Söhne

Operationsschwester und Ernährungsberaterin.

In meiner Familie wurde viel Schafkopf gespielt. Während meiner Ausbildung zur Krankenschwester lernte ich in Kaufbeuren Bridge. Später zog ich nach Augsburg, wo ich im Bridgeclub meinen späteren Mann kennenlernte.  
  
Seit 1991 spielen wir im Bridgeclub München e.V.  
  
Partnerschaften vor allem mit Gisela Smykalla und meinem Mann.  
  
Siebzehn Jahre lang war unser Hund "Lady" ein treuer Begleiter beim Bridge.  
  
Haupterfolge sind fünf deutsche Meisterschaften (4x Damen und 1x Mixed-Team) und der siebte Platz im Paarturnier bei der Damen-WM in Wroclaw 2016 mit Gisela Smykalla. 

Smykalla, Gisela 

 
Nach dem Abitur habe ich bei Siemens gelernt und war dort 33 Jahre in der IT beschäftigt. Seit 2011 bin ich selbstständiger SAP-Berater. 
 
Ich war bereits über 30 als ich Bridge entdeckte. Frau von Malchus, die ich vom Skat kannte, hatte mir vom Bridge vorgeschwärmt.

1994 konnte ich mit Fr. von Malchus meine 1. Deutsche Meisterschaft ( Damen ) gewinnen.  Insgesamt habe ich 4 Deutsche Meisterschaften gewonnen.

Teamliga spiele ich seit 1997 in derselben Besetzung ( Ingo und Claudia Lüßmann, Dr. Jean Georgiades, Frank Reichelt , Dr. Michael Schneider) . Wir spielen in der 2. Bundesliga, mit kurzen Abstechern in der 1. und 3. Bundesliga. 

Mein Lieblingssystem ist Berliner Acol ( 4-er Farben, 12-14 SA) .   

Weber, Elke (Jahrgang 1961)

 
Familienstand: verheiratet

Beruf: Ich arbeite halbtags in der IT-Abteilung der Universitätsmedizin Mannheim mit Schwerpunkt Mitarbeiter-Seminare (MS-Office) und Support. Dass lässt mir Zeit, nicht nur Bridge zu spielen, sondern auch Bridge an der UNI Mannheim und an der Kinderakademie Mannheim zu unterrichten sowie auch sonst gelegentlich einen Bridgekurs anzubieten oder Artikel für das Bridge Magazin zu schreiben und mich in ein paar Ehrenämtern zu engagieren.

Bridge Clubs: Darmstadt Alert, UNI Mannheim, BC Mannheim, Ketsch

Bridgepartner: Mit Susanne Kriftner spiele ich seit Ende 2017. Mit meinen Mann spiele ich schon seit vielen Jahren gerne und auch recht erfolgreich. 

Begonnen mit Bridge: Im Alter von 15 Jahren zusammen mit meinen Eltern. In meiner Familie wurde immer viel gespielt, Gesellschafts- und Kartenspiele aller Art. Meine Großmutter hatte ihren späteren 2. Mann kennen gelernt, der Bridge konnte, was mein Vater schon immer lernen wollte, aber nach dem Regelheftchen, das dem Doppelkartenspiel beigelegt war, nicht verstanden hatte. Ich weiß noch, dass unser „Lehrer“ versuchte, uns gleich am ersten Abend Blackwood zu erklären - ohne Erfolg. Dann inserierte mein Vater, um Partner zu finden, es meldete sich eine Bridgelehrerin, die zu hören bekam, dass wir keinen Unterricht brauchen, wir konnten es ja schon! Sie verwies uns an den Kölner Bridgeclub und dort wurden wir gefragt, ob wir Culbertson spielten. Völlig verunsichert fragten wir, ob dies denn kein Bridgeclub sei. Scheinbar genügte das zu Einschätzung unserer Fähigkeiten, denn man setzte uns mit einer über 90jährigen Dame zusammen, einer in meinen damaligen Augen wahnsinnig guten Spielerin, die sich dann aber später als die schwächste Spielerin des Clubs herausstellte. Kurz darauf besuchten wir dann einen Kurs bei Dirik von Rummel und lernten mit dem Buch „Spielend Bridge lernen“ von Weiss weiter.

Lieblingssystem: 5er OF mit starkem SA und Transfer-Walsh habe ich  mit Anne Gladiator und Martin Löfgren sehr gerne gespielt und spiele es noch mit Wolfi Umlauft, ACOL mit 12-16 SA mit meinem Schatz macht auch Spaß und ich freue mich, dass ich mit Sanni nach vielen Jahren Pause auch wieder Blue Club spielen kann. Precision und Polnische Treff mag ich auch, habe beides aber nie ernsthaft gespielt.

Erfolge: 6 Deutsche Meisterschaften (Junioren 1983, Damen 2012, Mixed Team 2013+2017, Pokal 2016+2018), viele zweite und vierte Plätze sowie ein paar dritte. International mit Ingrid Gromann zwei-fache Vize-Europameisterin bei den Damen: Salsomaggiore 2002 mit der Nationalmannschaft, Teneriffa 2005 mit Margaret James-Courtney und Sally Brock aus England. Anne und ich sind zwei mal bei einer Paar-Europameisterschaft mit Platz 5 nur knapp an einer EM-Medaille vorbeigesegelt.
Die schönsten Erfolge sind aber auch immer wieder, wenn ich talentierte Junioren für Bridge begeistern kann und dann ihre Erfolge miterleben darf.

Highlight: Bei den Winterspielen in Salt Lake City 2002 waren wir anlässlich des Versuchs, Bridge olympisch zu machen, im aktuellen Sportstudio!

Ehrenämter: Vorstandsmitglied im Bezirkssportverband Neckar-Oberrhein, Mitglied im Turnierschiedsgericht des DBV, Mitgründerin und ehemalige Vorsitzende des Bridgeclubs UNI Mannheim.

Sonstige Hobbys: Gesellschaftsspiele, Paddeln, Radeln, Wandern,  Wellness

Homepage: http://www.elkeweber.gmxhome.de/ 

Erstellt: 11. April 2014, Update 21.12.2018

Wenning, Karin (Jahrgang 1958)

Geboren 22.2.1958 in Münster/Westfalen, Schulzeit in Münster und Bonn; Medizinstudium, Facharztausbildung und Niederlassung 1993 als Gynäkologin in Bonn.  
  
Verheiratet, drei Kinder Joachim, Maria und Sabine.  
  
Dank meiner Mutter kam ich zum Bridge und lernte über ihre Berichte vom Bridgeunterricht bei Madame Claire, Ehefrau des Gründers des Bridgeclubs Bonn.  
  
Nach dem Abitur spielte ich im Oktober 1977 mein erstes Turnier mit Georg Wang, einem chinesischen Studenten. Auf Grund des 6.Platzes überredete ich meine Mutter, mit mir direkt beim stärkeren Mittwochabend-Turnier zu spielen. Dort lernte ich Gerda Heinrichs kennen, und wir verabredeten uns, zwei Tage später Freitag abends zu spielen: der stärkste Spieltag in Bonn mit Topspielern wie Reiner Marsal, Ulrich Kratz und weiteren. Der Bridge-Gott meinte es mit uns beiden Anfängerinnen sehr gut, und wir wurden Zweite!  
  
Jahre hat es gedauert, bis wir diesen Erfolg wiederholten, aber seitdem sind wir eng befreundet und spielen zusammen.  
  
Durch das Bridge lernte ich auch meinem Mann Ulrich kennen.
  
Haupterfolge in 40 Jahren nationaler und internationaler Turniere (Welt- und Europameisterschaften) mit Gerda Heinrichs, Ingrid Gromann und meinem Mann:  
  
- 8 deutsche Meisterschaften
- Platz 9 bei der Weltmeisterschaft in Wroclaw/Polen 2016 mit Ingrid Gromann in der deutschen Damen-Nationalmannschaft

Dr. Bley, Richard (Jahrgang 1965)

Non playing captain der Damen Nationalmannschaft