Bridge-Treff Großburgwedel

Keine Aschewolke trübte die Jubiläumsreise

Ein fröhliches Geburtstagslied
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Ein fröhliches Geburtstagslied
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Der Himmel wurde heller, als die Mitglieder des „Bridge-Treff Großburgwedel“ auf ihrer zweitägigen Jubiläumsreise Richtung Norden fuhren. So konnten sie bei Sonnenschein im Rhododendron-Park in Bremen eine Rast einlegen und die herrliche Blumenpracht genießen. Der Vorstand hatte für Sekt und Knabbersachen gesorgt, um mit allen Teilnehmern inmitten der farbenprächtigen Pflanzen auf das 10jährige Bestehen des Clubs anzustoßen. Gegen Mittag erreichte man das Hotel in Bremerhaven, das mitten im Zentrum lag und somit allen Bridgern die Möglichkeit bot, sich die Attraktionen dieser touristischen Hafenstadt anzusehen. Natürlich wurde hier abends auch ein Bridge-Turnier gespielt. Im Museumshafen waren verschiedene alte Schiffe zu besichtigen. Einige Damen und Herren ließen es sich nicht nehmen, die beängstigende Atmosphäre eines U-Bootes zu erleben. Andere wiederum waren begeistert von dem Zoo am Meer, vom Schifffahrtsmuseum, von einem Fischbrötchen im Fischereihafen oder von der tollen Aussicht oben auf der Plattform des „Dubai-Segels“. Nach einer stürmischen Wanderung auf dem Deich erholten sich dann viele wieder im südländischen Flair des Mediterraneums bei einem Capuccino. Natürlich wurde auch das in Europa einmalige Klima-Haus besucht. Gott sei Dank hatte die 1.Vorsitzende Barbara Wübbels eine Gruppe angemeldet, so dass die Burgwedeler an den anstehenden Menschenmassen vorbei direkt zum Einlass gehen konnten. Dann bereiste man auf der virtuellen Linie des achten Längengrades u.a. Sardinien, die afrikanische Wüste, den Regenwald, Samoa oder Alaska und konnte miterleben, wie Menschen an verschiedenen Orten dem Naturgeschehen ausgesetzt sind. So mancher der Besucher hatte schwer zu kämpfen mit der Hitze, der Eiseskälte oder der drückenden Luftfeuchtigkeit und war froh, in einem gemäßigten Klima zu Hause zu sein. Ganz besonders interessant fanden alle Mitreisenden den Besuch im Auswanderer-Haus. Hier schlüpfte jeder in die Rolle eines ehemaligen Auswanderers aus dem 19.- oder 20. Jahrhunderts. Als Johanna Tubbe, Gottfried Heinke o.ä. bestieg man das Schiff. Echte Wehmut kam auf, als man von der Gangway aus den Daheimgebliebenen jenseits des Wassers ein letztes Mal zuwinkte. Und man konnte sehr gut nachempfinden, welchen Strapazen die Menschen auf dem Schiff ausgesetzt waren. Aber zum Glück durften die Burgwedeler nach der „Überfahrt“ wieder den deutschen Ausgang nehmen und konnten nach zwei erlebnisreichen, harmonischen Tagen ihre Heimfahrt nach Burgwedel antreten. Alle Reiseteilnehmer waren sich einig: Bremerhaven ist eine Reise wert! Diese Jubiläumsfahrt werden wir nicht so schnell vergessen.